Umschuldung. Einige Fakten.

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Ratenkredit
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Die Umschuldung

Mit einer Umschuldung kann man einen bereits laufenden alten Kredit, der beispielsweise ungünstigere Zinskonditionen beinhaltet durch die Aufnahme eines neuen, günstigeren Kredits ablösen.

Erst einmal klingt das einfach und logisch, aber bevor man eine Umschuldung unüberlegt umsetzt, sollte man das Vorhaben genau überdenken. Folgendes sollte man sich dabei gleichzeitig bewusst machen: mehr als die Hälfte sämtlicher (!) gewährter Kredite sind nicht dazu aufgenommen worden, um neuen Konsum zu finanzieren, sondern um alte, bereits vorhandene Schulden mit einer Umschuldung zu decken.

Diese Umschuldungen sind sicher nicht nur deshalb vorgenommen worden, um bessere Kreditkonditionen zu erhalten, sondern lassen auch den Schluss zu, dass viele Personen gezwungen waren, ihren alten Kredit umzuschulden, weil sie sich verkalkuliert hatten und ihn nicht mehr ausreichend bedienen konnten.

In diesen Fällen muss man sogar davon ausgehen, dass die Kreditnehmer draufgezahlt haben, denn es bestand aller Wahrscheinlichkeit nach gar nicht mehr die Möglichkeit, eine Umschuldung nach Gesichtspunkten auszurechen, bei denen man in den Genuss besserer Konditionen kommt.

Bei jeder Umschuldung muss man also unbedingt sorgfältig über die vorliegenden Parameter nachdenken und diese gleichzeitig genau in Zahlen ausdrücken können. Am Ende der Berechnung können die Kreditkosten nämlich nicht selten höher liegen als ursprünglich vermutet. Dann kann der vermeintlich günstigere neue Kredit sogar der teurere sein. Darüber hinaus kann man eine Umschuldung nicht einfach allein vornehmen, es muss immer eine Übereinkunft zwischen dem kreditgewährenden Institut und dem Kreditnehmer vorliegen, sprich auch der Kreditgeber muss einer Umschuldung zustimmen.

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