Günstiges Girokonto!

Giro
für
jedermann.

Girokonto

Girokonto für jedermann?

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für Banken, für einen Kunden ein Girokonto zu eröffnen. Lediglich die Empfehlung zum „Recht auf ein Girokonto“ des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) von 1995 besagt, dass jede Bank jedem Bürger auf Wunsch ein Girokonto auf Guthaben-Basis zur Verfügung stellen soll. Wegen dieser Empfehlung hat die Bundesregierung bis heute keine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht, da sie die Empfehlung als ausreichend erachtet.

In der ZKA-Empfehlung heißt es u. a. :

„Die Bereitschaft auf Kontoführung ist grundsätzlich gegeben, unabhängig von Art und Höhe der Einkünfte z.B. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe. Eintragungen bei der SCHUFA, die auf schlechte wirtschaftliche Verhältnisse hindeuten, sind allein kein Grund, die Führung eines Girokontos zu verweigern“.

Girokonto Dispo RatgeberNur in Ausnahmefällen wie Leistungsmissbrauch, Falschangaben, grober Belästigung oder Gefährdung von Bankmitarbeitern, fehlendem Umsatz länger als ein Jahr oder einer „de-facto-Sperre“ des Kontos durch Vollstreckungsmaßnahmen soll die Einrichtung eines Girokontos für die Banken unzumutbar sein und kann daher abgelehnt werden.

Der wesentliche Unterschied eines Girokontos im Sinne eines reinen Guthabenkontos, das einem aufgrund der ZKA-Empfehlung gewährt wird, ist
der, dass der Kontoinhaber im Gegensatz zu einem normalen Girokonto keinen Dispositionskredit hat.

Warum das Girokonto so wichtig ist

Ein Girokonto stellt Dreh- und Angelpunkt jeder Geldbewegung dar. Über das Girokonto wird der Zahlungsverkehr abgewickelt: Alle Einnahmen laufen darüber, alle Zahlungen werden über das Girokonto getätigt. Ein Girokonto gehört also fest zu jedem Menschen, der Geldgeschäfte abwickelt.

Ein Kontoinhaber kann nach bürgerlichem Recht sein Girokonto jederzeit kündigen.
Für die Kündigung darf die Bank keine Gebühren verlangen.

Das Wort Girokonto leitet sich von italienisch „giro“ für Kreislauf oder dem lateinischen Wort „girare“ für „kreisen lassen“ ab. Somit hat ein Girokonto den Zweck, Geld in einem Kreislauf fließen zu lassen. Dieser Geldkreislauf entsteht einerseits durch regelmäßige Eingänge wie z. B. das Gehalt oder die Rente. Gleichzeitig fließt auch immer wieder Geld vom Konto ab, wie beispielsweise für Miete und ähnliche Zahlungen. Aber auch jegliche Einmalzahlungen oder –eingänge laufen in aller Regel über das Girokonto. Dem Kontoinhaber steht es gesetzlich zu, über diese Kontobewegungen per Bankauszug informiert zu sein. Die Kontoauszüge kann sich der Bankkunde in den Filialen an Kontoauszugsdruckern oder anderen Serviceterminals jederzeit ausdrucken lassen. Wurden die Kontoauszüge nicht bereits in den Filialen abgeholt, stellen die Banken die Kontoauszüge monatlich per Post zu. Zudem verfügt heutzutage jede Bank über ein Onlinebankingsystem, auf dem man die Kontobewegungen jederzeit einsehen kann.

Das Guthaben auf dem Girokonto wird meist nur sehr niedrig oder gar nicht verzinst. Kann man jedoch einen bestimmten monatlichen Festeingang vorweisen, gewähren diverse Banken bessere Zinskonditionen für das Girokonto. Zudem wird auch oft die Möglichkeit eingeräumt, bankseitig auf Kontoführungsgebühren zu verzichten.

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