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Wenn die Kreditrückzahlung lahmt


Passen die Rahmenbedingungen, gelangt man relativ einfach an einen Kredit. Vielleicht zu einfach wie Kritiker meinen, denn in Deutschland gibt es bereits mehrere Millionen überschuldete Haushalte. Überschuldet ist derjenige, der seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr Folge leisten kann. Dazu gehört auch die Rückzahlung von Krediten.

Und unter den Schuldnern gibt es viele, die vorher steif und fest behauptet hätten, dass ihnen so etwas nie passieren könne. Tatsächlich ist es nicht zwangsläufig der unbedachte Umgang mit Geld, dass man nicht in der Lage wäre, Einnahmen und Ausgaben in einer passenden Balance zu halten. Oft sind Schicksale wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, die Änderung persönlicher Lebensumstände (Scheidung) Anlass für Überschuldung.

Überschuldung Kreditnehmer Nicht selten passiert es, dass Kreditnehmer ihre Rückzahlungen nicht mehr vertragsentsprechend leisten können. Über kurz oder lang bekommt man es dann mit dem Gläubiger (Kreditinstitute etc.) zu tun. Fragt er nach und reagiert – nicht zu unrecht - ungeduldig, wann wieder regelmäßige Zahlungen zu erwarten sind, so hat man (zunächst) die noch angenehme Reaktionsvariante zu spüren bekommen.

Ohnehin ist es besser, nicht erst durch sein Totschweigen den Gläubiger aus der Reserve zu locken (davon verschwindet das Problem leider nicht), sondern das Problem von sich aus zu thematisieren und gemeinsam für beide Seiten tragbare Lösungen zu erarbeiten. Andernfalls muss man sich nicht wundern, wenn der Darlehensgeber mit der Zeit auch unangenehme Seiten von sich offenbart.

Tabu müssen jedoch die Bereiche der möglicherweise vorhandenen Kinder bleiben: liebgewonnene Spielsachen oder gar das Sparschwein oder Kindersparbuch dürfen nicht angetastet werden. Ein solcher Vertrauensbruch einhergehend mit einer immensen Verletzung belastet bestimmt lange Zeit wenn nicht ein Leben lang. Hat man sämtliche Posten einmal durchkalkuliert kann man somit ermitteln, wie viel einem tatsächlich zur Schuldenregulierung zur Verfügung steht. Mit dieser Basis kann man realistisch seinen Gläubigern gegenübertreten.

Ergibt die Berechnung jedoch, dass über längere Zeit gesehen kaum ein Cent zur Rückzahlung übrig bleibt, der Schuldner aber zu einem späteren Zeitpunkt zur Begleichung der Schuld in der Lage sein wird, bleibt einem nichts anderes übrig, als mit den Gläubigern über eine Stundung zu verhandeln. Der Termin der Zahlungsfälligkeit wird also hinausgeschoben, die Forderung an sich bleibt. In den meisten Fällen genügt eine mündliche Vereinbarung über eine Schuldung, es empfiehlt sich wegen möglicher Beweisschritte darüber zusätzlich ein formloses Schriftstück abzufassen.

In Ausnahmefällen, in denen das Budget dauerhaft sogar unterhalb von Pfändungsgrenzen liegt, weil sich der Darlehensnehmer in der Zwischenzeit so nachhaltig überschuldet hat, kann es auch sein, dass der Gläubiger auf den noch ausstehenden Betrag verzichtet, weil es sowieso unrealistisch für ihn ist, diesen jemals zurückgezahlt zu bekommen. Auf eine wirklich echte und dauerhafte Notlage kann ein Gläubiger also mit einer „Ausbuchung wegen Uneinbringlichkeit“ reagieren.

Über eine Verlustabschreibung kann der Gläubiger dann Steuervorteile geltend machen. Man muss es aber noch einmal überdeutlich betonen: dies sind die absoluten Ausnahmefälle! In der Praxis wird man mit einem solchen Antrag in aller Regel auf taube Ohren stoßen.

Solange ein Gläubiger beispielsweise Pfänden könnte, wird er dies u. U. auch tun. Bzw. man verhandelt im Vorfeld über eine Stundung oder lässt sich generell von einer Schuldnerberatungsstelle unterstützen.
Schuldnerberatungsstelle

Gleiches gilt noch viel mehr für die Aushandlung eines möglichen Erlassvertrages nach BGB, in dem der Gläubiger ein negatives Schuldanerkenntnis gibt. Zum einen dadurch, dass der Gläubiger dem Schuldner die Schuld durch Vertrag erlässt und zum anderen damit anerkennt, dass das Schuldverhältnis nicht mehr besteht. Bei diesem Weg wird man aber in aller Regel auf Granit beim Schuldner beißen. Wer nicht unter der Pfändungsgrenze liegt und damit unmittelbar davon bedroht ist, sollte mit dem Gläubiger aushandeln, dass er monatlich einen um wenige Euro höheren Ratenbetrag als den Pfändungsbetrag zahlt. Dafür kann man sich Pfändungstabellen aus dem Internet zur Kalkulation zu Hilfe nehmen.

Für beide Parteien ist eine solche neue Ratenvereinbarung also von Vorteil und bedeutet weniger Ärger, als wenn man das Gericht einschalten muss. Bei einer solchen Aushandlung neuer Raten sollte man allerdings unbedingt eine Zinsverzichtsvereinbarung aushandeln, sonst ändert sich an der Schuldenhöhe wahrscheinlich dadurch nichts oder lässt sie sogar anwachsen, weil die Ratenhöhe gerade einmal oder nicht einmal die fälligen Zinsen decken würde. Sollte sich der Gläubiger nicht zu einem generellen Zinsverzicht bereit erklären, so sollte man mindestens versuchen, eine Zinssenkung auszuhandeln. Nach § 288 BGB würde dann eine Rate nur zu einem Drittel aus Zinsen bestehen.






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