trenner

Restschuldversicherung


Mit einem Kredit wird oft eine Restschuldversicherung abgeschlossen. Man kann sie, wenn man so will, als eine Risikolebensversicherung einstufen.

Eine Restschuldversicherung sichert im Todesfall des Kreditnehmers die Rückzahlung des noch ausstehenden Darlehensbetrages ab. In dieser Hinsicht bringt sie Vorteile für beide Seiten: für den Kreditgeber/das Kreditinstitut, aber auch für die Erben des Kreditnehmers. Darüber hinaus wird zusätzlich auch der Fall einer unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit abgesichert sowie für einen begrenzten Zeitraum auch der Fall einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit. Besonders mit diesem Argument wird die Restschuldversicherung gerne beworben. Man sollte sich jedoch bewusst machen, dass im Falle einer Arbeitslosigkeit eben nur für eine vergleichsweise kurze Zeit ein Zahlungsaufschub gewährt wird, die Kreditforderungen an sich bleiben bestehen.

Restschuldversicherung Deshalb sollte man die durchaus erheblichen Kosten einer Restschuldversicherung in Verhältnis zu ihrem Nutzen setzen. Für den Fall, dass der Kreditnehmer verstirbt, haben die Erben bei Überschuldung des Nachlasses die Möglichkeit, die Erbschaft nicht anzutreten. Obendrein besteht für diesen Fall auch die Möglichkeit, statt einer Restschuldversicherung eine (eventuell bereits bestehende) Risikolebensversicherung an den Kredit zu binden.

Letztlich dient der Abschluss einer Restschuldversicherung dazu, wirtschaftliche Interessen der Kreditinstitute zu bedienen. Vor allem die Bank ist als Kreditgeber gut durch eine solche Restschuldversicherung dagegen abgesichert, im Fall der Fälle wieder zu ihrem Geld zu kommen. Die Versicherungsgesellschaften gehören oft zum Bankunternehmen dazu, so dass der Ertrag im Haus bleibt. Gehört das Versicherungsunternehmen dagegen nicht zur Bank, und ein Kreditvermittler hat das Geschäft abgeschlossen so bekommt er in der Regel bis zu 30 Prozent des Betrages als Provision. Diese trägt obendrein auch noch der Kreditnehmer (diese Provision ist aber meist als Gebühr verpackt, so dass er das oft gar nicht merkt).

Man kann also nicht davon ausgehen, dass man neutral hinsichtlich der Vorteile des Kunden beraten wird, wenn einem der Abschluss einer Restschuldversicherung nahe gelegt wird. Wie auch bei den Lebensversicherungen üblich, erhöht sich auch bei einer Restschuldversicherung mit steigendem Alter der Preis. Sollte man dann auch noch während der Kreditlaufzeit seinen Vertrag umschulden, bekommt man auch bei der Restschuldversicherung immer ungünstigere Konditionen, weil man wegen des fortgeschrittenen Alters mit immer höheren Prämien wieder neu einsteigen muss.

Wer also bereits eine Risikolebensversicherung hat, sollte nicht neu eine Restschuldversicherung abschließen. Statt dessen sollte man der Bank das Angebot unterbreiten, die Lebensversicherung (teilweise) an das Kreditinstitut abzutreten. Auch in diesem Fall wäre die Bank dann ja im Todesfall des Kreditnehmers abgesichert. Will sich eine Bank darauf nicht einlassen, sollte man die Gründe in Erfahrung bringen. Garantiert wird die Bank dann keine triftigen Argumente vorbringen können.
Restschuldversicherung Kredit

Obendrein darf an eine Kreditvergabe gesetzlich nicht der verpflichtende Abschluss einer Restschuldversicherung geknüpft sein. Auch kann man der Bank anbieten, dass man statt einer Restschuldversicherung neu eine Risikolebensversicherung abschließt, wenn man noch keine hat. Dies ist meist preiswerter und bietet mehr Schutz. Oft ist es so, dass ein Kreditinstitut den Kredit gewährt, wenn der Kreditnehmer sich weigert, eine Restschuldversicherung abzuschließen. Bestehen trotzdem Zweifel am Geschäftsgebaren der Bank, sollte man lieber ein anderes Kreditinstitut aufsuchen.

Obendrein rechnen die Banken die Kosten für die Restschuldversicherung meist nicht in den effektiven Jahreszins ein, der ja normalerweise alle mit dem Kredit verbundenen Kosten wiedergeben soll. Das ist in diesem Fall nach Preisangabenverordnung sogar in Ordnung, weil Versicherungen nicht in die Berechnung des effektiven Jahreszinses einbezogen werden müssen. Im Endeffekt führt es aber im Fall eines Abschlusses einer Restschuldversicherung dazu, dass der effektive Jahreszins eben nicht alle mit dem Kredit anfallenden Kosten widerspiegelt. Der Kreditnehmer muss dies also bei der Kalkulation seines Budgets extra berücksichtigen.

Restschuldversicherung Kreditvertrag Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Falls das Kreditinstitut den Abschluss einer Restschuldversicherung „zwingend als Bedingung für die Gewährung des Kredits vorschreibt“, muss es diese in den effektiven Jahreszins einberechnen. Tut es dies nicht, wurde der effektive Jahreszins somit zu niedrig angegeben.

Nach BGB bleibt der Kreditvertrag zwar trotzdem wirksam, muss aber inhaltlich angepasst werden. Das bedeutet, dass der Kreditgeber nur den zu niedrig angegebenen effektiven Jahreszins verlangen kann. Die Differenz (aus tatsächlichem und falsch berechnetem effektiven Jahreszins) ergibt den Prozentsatz, um den der Vertragszins dann gemindert werden muss.








trenner
blank
Anbieter
Eff.
Zins
Angebote
blank blank blank
carcredit
blank
citibank
blank
Maxda Barkredit
blank
Easy Credit
blank
Netbank
blank
Santander
blank
blank
blank


Kreditwürdigkeit prüfen


blank
Anbieter
Kosten
Angebot
blank blank blank
1822Bank
blank
citibank
blank
DAB Bank
blank
DKB Cash
blank
Santander
blank
blank
blank