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Tipps zur Kredit-Berechnung


So ermittelt man das Eigenkapital
Bei der Bestimmung des Eigenkapitals hält man sich an die klassische Bilanz-Formel: Summe des Vermögens abzüglich der Summe der Verbindlichkeiten ergibt das Eigenkapital.

Kredit Zinsen Erklärung Berechnung Kredit und Zins – Grundlagen und Begriffe
Mit dem Begriff „Kredit“ wird ein Vertragsverhältnis zum Ausdruck gebracht, das zum Inhalt hat, dass ein Vertragspartner einem anderen einen Vermögensvorteil auf Zeit überlässt. Der andere muss ihm diesen nach einem gewissen Zeitraum wieder ausgleichen muss. Wird der Kredit nicht unentgeltlich gewährt, muss der Kreditnehmer einen „Zins“ für ihn zahlen. Im übertragenen Sinne stellt der Zins die „Miete“ für das überlassene Kapital dar.

Wann lohnt sich ein Kredit?
Prinzipiell hat eine Kreditaufnahme immer den Nachteil, dass Zinsen anfallen. Kann man Projekte also über ausreichend vorhandenes Eigenkapital finanzieren, fährt man wirtschaftlich günstiger. Aber dennoch rentieren sich Kredite, weil durch sie Investitionen möglich werden, die sich später auszahlen und für die die Wartezeit des Ansparens von Eigenkapital nicht sinnvoll wäre. Auch in Krisensituationen kann eine wohldurchdachte Kreditaufnahme ein geeignetes Mittel sein. Basierend auf dem Zweck, den der Kredit erfüllen soll, unterscheidet man

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den „produktiven“ Kredit, der als sinnvoll einzustufen ist
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den notwendigen „Notfallkredit“ und
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den wenig sinnvollen „Luxuskredit“, der obendrein Risiken birgt.

Wertvolle Tipps für Kredit und Zins
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Kredit sollte nur sinnvoll aufgenommen werden. Sinnvoll ist ein Kredit dann, wenn in etwas investiert wird, was sich später bezahlt macht oder auch dann, wenn vorübergehende finanziellen Lücken überbrückt werden sollen.
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Von „Luxuskrediten“ sollte man die Finger lassen. In diesem Fall heißt es sparen, bis das nötige Eigenkapital beisammen ist und man sich den Luxus auch wirklich erlauben kann.
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Je kürzer die Kreditlaufzeit desto besser. Lange Laufzeiten bedeuten automatisch höhere Kosten.
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Bei variablen Zinsen muss man unbedingt darauf achten, dass zumindest einmal im Quartal die Zinsen auch „nach unten“ anpasst werden, falls das Zinsniveau gesunken ist.
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Der Preisvergleich von Krediten darf nur über den effektiven und nicht über den nominalen Jahreszins erfolgen. Darüber hinaus müssen auch Sonderkosten, wie z.B. eine Restschuldversicherung in der Preiskalkulation berücksichtigt werden.
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Extrem teure Kredite mit hohen Zinssätzen sollte man beispielsweise von Verbraucherschützern überprüfen lassen. Ein Kreditvertrag ist sittenwidrig und damit unwirksam, wenn der Zinssatz doppelt so hoch wie üblich ist oder er um zwölf Prozentpunkte über dem Marktdurchschnitt liegt.

Zins-Berechnung
Verschiedene Bedeutungen von Zins bzw. Zinsen Der Begriff Zins hat zwei Bedeutungen: Einerseits ist damit der Zinssatz gemeint, zu dem Geld verliehen wird. Er wird für einen bestimmten Zeitraum (meist ein Jahr) in Prozent angegeben.

Weniger häufig wird Zins im Sinne von Zinsbetrag benutzt. In diesem Fall steht Zins für den Geldbetrag, der für die Überlassung des Kredits an die Bank bezahlt werden muss.
Zins-Berechnung Formel

Darüber hinaus gibt es folgende Arten von Zinsen:
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Nominalzins: Dieser Begriff steht für den oben erläuterten Zinssatz.
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Realzins: Der reale Zinssatz ergibt sich aus der Subtraktion der Inflationsrate vom Nominalzins. Am Ergebnis lässt sich ablesen, wie viel die Bank tatsächlich an der Kreditvergabe verdient.
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Zinseszins: Wird der Zins, der auf die Kreditschuld aufgeschlagen wird, ebenfalls verzinst, spricht man von Zinseszins. Bei einem Kredit ist der Zinseszins in aller Regel irrelevant. Wer aber wissen möchte, wie viel Geld z.B. eine Spareinlage bringt, kann dies mit der Zinseszinsformel berechnen. Voraussetzung ist, dass der Zinssatz und die Höhe der Einlagen konstant bleiben. Die Formel lautet wie folgt:
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  Zinsformel

Die Variablen stehen für folgende Positionen:
Kn ist das Kapital, das am Schluss herauskommt, Ko bezeichnet das Anfangskapital.
p steht für den Zinssatz und anstatt von n für die Laufzeit in Jahren.

Für alle Arten von Zinsen, die einen Kredit betreffen, gilt eine einerseits triviale, gleichzeitig jedoch wichtige Tatsache: Je länger die Laufzeit des Kredites angesetzt ist, desto länger werden Zinsen fällig und desto teurer ist der Kredit. Wer also überlegt, lieber über einen längeren Zeitraum kleinere Raten zu begleichen, da höhere Raten nicht möglich sind, muss sich deutlich vor Augen führen, dass aus dem gleichem Kapitalbedarf eine teurere Finanzierung resultiert. Denn man „mietet“ das Kapital länger und deshalb muss man mehr zahlen. Kurz zusammengefasst gilt also für sämtliche Kredite: je kleiner die Raten, desto länger die Laufzeit und desto teurer ist schlussendlich der Kredit.

Deshalb ist für den Kunden auch nicht der nominale Zinssatz, sondern der „effektive Jahreszins“ für die Bewertung der Gesamtkosten ausschlaggebend, in dem die meisten anfallenden Kosten mitberücksichtigt werden. Zu diesen gehören auch die von der Laufzeit unabhängigen Posten wie Bearbeitungskosten und Vermittlungskosten. Vorsicht: Eine etwaige Restschuldversicherung, die leicht mit zehn Prozent der Versicherungssumme zu Buche schlagen kann, wird in der Regel jedoch nicht in die Berechnung des effektiven Jahreszinses hineingenommen. Sie muss im Falle eines Vergleichs extra berücksichtigt werden. Der effektive Jahreszins ermöglicht Kunden einen Preisvergleich zwischen verschiedenen Kreditangeboten.








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citibank
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Maxda Barkredit
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Santander
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1822Bank
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citibank
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DKB Cash
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Santander
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